Du fragst:
Und am Ende sind wir alle Staub.
Und am Anfang?
Ich grübel, gräm und glaub
Lass mal anfang‘:
Eines ist mir heute klar
Dass nichts mehr wird
Wie’s einst noch war
Weil anders es nicht geht
Ich hoff, mir wird verziehen
Bis mich mal der Wind verweht
Ist hier alles nur geliehen
Nach mir ist dann eure Zeit
Vor mir waren andere dran
Mich bringt der Gedanke weit
Dass ich daran nichts ändern kann
Ich war Schall und ich war Rauch
Ich fehlte, kam und gehe wieder
Wo fang ich an, wann hör auf
Bin ich warm, hab ich Fieber?
Vor etwa 40 Jahren noch
Gab‘s mich nicht mal als Idee
Heute denk ich, nun wohl doch
Tät mein Fehlen manchen weh
Und trotzdem weiß ich ganz genau
Ist der Gedanke auch zuwider
Wenn ich in weite Zukunft schau
Werd vergessen ich auch wieder
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