Fabian Wollgast – Schall & Rauch

Du fragst:

Und am Ende sind wir alle Staub.
Und am Anfang?


Ich grübel, gräm und glaub
Lass mal anfang‘:

Eines ist mir heute klar
Dass nichts mehr wird
Wie’s einst noch war

Weil anders es nicht geht
Ich hoff, mir wird verziehen
Bis mich mal der Wind verweht
Ist hier alles nur geliehen

Nach mir ist dann eure Zeit
Vor mir waren andere dran
Mich bringt der Gedanke weit
Dass ich daran nichts ändern kann

Ich war Schall und ich war Rauch
Ich fehlte, kam und gehe wieder
Wo fang ich an, wann hör auf
Bin ich warm, hab ich Fieber?

Vor etwa 40 Jahren noch
Gab‘s mich nicht mal als Idee
Heute denk ich, nun wohl doch
Tät mein Fehlen manchen weh

Und trotzdem weiß ich ganz genau
Ist der Gedanke auch zuwider
Wenn ich in weite Zukunft schau
Werd vergessen ich auch wieder


Lyrik und mehr von Fabian Wollgast findet ihr auf seinem Instagram-Profil: lyrischgutdrauf.

Hier geht es auch zu den 16 Fragen an Fabian Wollgast.

Wort der Woche #266

Bei unseren regelmäßigen Online-Teamsitzungen ist im Laufe der Zeit die Tradition entstanden, dass jemand aus der Runde ein seltenes, vergessenes und/oder nicht aus dem Deutschen stammendes Wort vorstellt. Die Anderen raten daraufhin, was der besagte Begriff bedeutet bzw. woher dieser stammt.

Diese Sammlung möchten wir euch nicht länger vorenthalten und präsentieren daher die Rubrik „Wort der Woche“!

Viel Spaß beim mitraten!

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16 Fragen an Fabian Wollgast

Wir freuen uns, euch erneut jemand Neues auf den 16 Seiten vorstellen und wie immer erfolgt das anhand einer kleinen Selbstvorstellung und der 16 Fragen.

Viel Spaß beim Kennenlernen von Fabian Wollgast:

16 Fragen an Fabian Wollgast

Fabian Wollgast, geboren 1990 in Berlin, Vater zweier Kinder und studierter Journalist. Lebte meine Vorliebe für das geschriebene Wort zunächst in Kommunikationsberufen und als Ghostwriter aus. Schreibe seit über zehn Jahren auch Gedichte und Kurzgeschichten und veröffentliche diese seit Sommer 2025.

Die Feder führe ich selbst, nicht KI-unterstützt, sondern alles handgemacht, mit Geduld und Spucke. Dabei befasse ich mich vordergründig mit dem Konflikt aus Beständigkeit und Vergänglichkeit im Themenkomplex Tod.Trauer.Liebe.Leben. Die Texte beschreiben Chancen, bevor wir sie verpassen und konstruieren Verbindungen dies- und jenseits roter Linien.

Mit dieser Gratwanderung zwischen Trüb- und Frohsinn 2025 bei einem Lyrikwettbewerb zum Tag des Friedhofs gewonnen und anlässlich der Veranstaltung in einer Lesung und Ausstellung veröffentlicht. Es folgten Gedichte und Texte in Literatur-Magazinen wie KKL und der Experimenta, in Anthologien verschiedener Verlage sowie @lyrischgutdrauf auf Instagram.

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Wort der Woche #265

Bei unseren regelmäßigen Online-Teamsitzungen ist im Laufe der Zeit die Tradition entstanden, dass jemand aus der Runde ein seltenes, vergessenes und/oder nicht aus dem Deutschen stammendes Wort vorstellt. Die Anderen raten daraufhin, was der besagte Begriff bedeutet bzw. woher dieser stammt.

Diese Sammlung möchten wir euch nicht länger vorenthalten und präsentieren daher die Rubrik „Wort der Woche“!

Viel Spaß beim mitraten!

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Bastian Kienitz – P.E.A.C.E.A.N.G.E.L

ihr Name war Friedensengel, sie trug Federn und Kopf-
schmuck ein dünnes Hemd, dass nur leicht ihre Brüste
bedeckte: so wie ihr Atem – stoßweise, wenn sie mich
berührte.

die Sterne hinter der Stirn verrieten den Krieg, um je –
den cm. rette uns, sagte sie und deutete auf die Karte
des Schicksalsvogels, den ich im Mondlicht von ihren
Lippen las.


Lyrik, Haiku, Aphorismen und mehr von Bastian Kienitz findet ihr auf seinem KeinVerlag-Autorprofil: ginTon.

Hier geht es auch zu den 16 Fragen mit Bastian Kienitz.